Für den Zugriff auf öffentliches WLAN benötigen Sie einen VPN Client. Hier sind die Gründe.

Heutzutage ist Malware im Internet an der Tagesordnung. Gerade beim mobilen Arbeiten oder Surfen mit dem Laptop sind Viren, Abo-Fallen und das unfreiwillige Aufzeichnen von Bewegungsprofilen, oder häufig auch dem Konsumentenverhalten beim Online-Shopping, keine Seltenheit mehr. Selbst bei normaler, unaufwendiger Nutzung birgt das Internet durchaus seine Gefahren. Nicht nur, wenn es z. B. gilt, aus der Not eine Tugend zu machen und von außerhalb der EU auf ausschließlich in der Heimat verfügbare Film-Mediatheken zuzugreifen, Fußballspiel ‚xy’ vom Strandurlaub in Spanien oder sonst wo verfolgen zu können, sondern auch von zuhause aus einfach nur kurzzeitig über die für eine bestimmte akademische Datenbank oder das Firmennetzwerk benötigten Zugangsrechte zu verfügen, ist ein VPN Client von Nutzen.

Besonders aber dann, wenn Ihr Computer über einen öffentlichen WLAN-Zugang mit dem Internet verbunden ist, ist ein vpnclient inzwischen unabdingbar geworden. Während der kabellose Internetzugang zuhause oft als ein „geschlossenes Netzwerk“ bezeichnet werden kann, ist öffentliches WLAN meist ungeschützt. Die u. A. in Flugzeugen, Innenstädten, U-Bahnen, Restaurants und Bars verfügbaren Netzwerke lassen sich ohne besonderes Passwort oder LogIn-Daten nutzen. Sie sind schnell und großflächig verfügbar, leicht zugänglich und oft nicht verschlüsselt.
Doch ein vpnclient schafft hier Abhilfe. VPN s (virtual privat networks (engl.), sog. „virtuelle private Netzwerke“) sind nämlich vor allem deshalb so interessant, weil sie Sicherheit und Anonymität im Netz versprechen. Dies sind Qualitäten, die vielen Web-Usern heutzutage wichtiger als je zuvor erscheinen. Ein vpnclient verbindet Ihren Laptop oder PC mit einem oder verschiedenen Servern und verschleiert somit die IP-Adresse des Geräts. Hierdurch sind die Eingaben des Users anonym und vor Fremdangriffen, wie z.B. durch Hacker/Snoops, die durch kriminelle Nutznießer zum Datenklau verwendeten Rogue Hotspots (oder Fake Networks) sowie aber auch unerwünschte Algorithmen, geschützt. So bieten die meisten Clients bei Fremdangriffen z. B. einen automatischen Kill Switch zur sofortigen Unterbrechung der Internetverbindung, einen DNS/IPv6-Leckschutz (um herauszufinden, ob ein bestehender Datenfluss auch wirklich sicher ist) und einen integrierten Ad- und Malware Blocker sowie natürlich die Garantie unter Verwendung des Clients mit Ihrem Computer – oder Smartphone – auch wirklich anonym zu surfen.